Herzlich willkommen in meiner Praxis.
In meiner psychotherapeutischen Praxis in Graz möchte ich Ihnen einen geschützten Raum anbieten, in dem Sie ganzheitlich und auf Augenhöhe an Ihren Anliegen arbeiten können.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Ein Raum, in dem Sie zur Ruhe kommen können.
Ich möchte Sie dabei unterstützen zu entdecken, wie Belastendes leichter werden kann, wie neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen entstehen und sich neue Perspektiven entwickeln können.
In meiner Arbeit verbinde ich verschiedene Zugänge. Der therapeutische Prozess orientiert sich dabei stets an Ihrem individuellen Tempo.
Mir ist es wichtig, diesen Prozess gemeinsam so zu gestalten, dass Sie sich sicher fühlen können und Entwicklung auf eine Weise geschehen kann, die Ihren eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.
Verschiedene Zugänge – ein gemeinsamer Weg
In meine therapeutische Arbeit fließen insbesondere Ansätze aus der Integrativen Gestalttherapie, der Ego-State-Therapie sowie körperorientierte Verfahren wie Somatic Experiencing ein. Im Kontext traumatischer Erfahrungen arbeite ich ergänzend mit EMDR, dem Inneren-Kinder-Retten nach Gabriele Kahn sowie weiteren Methoden.
Integrative Gestalttherapie
Die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit
Die Integrative Gestalttherapie ist eine humanistische, erfahrungsorientierte Therapieform. Sie betrachtet den Menschen und sein Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Handeln als Ganzheit und als eingebunden in sein körperliches Sein, die individuelle Lebensgeschichte sowie die Beziehungen und Lebensbedingungen, in denen ein Mensch lebt.
Wie erlebe ich mich gerade? Was nehme ich wahr, was fühle ich, was denke ich – und wie gestalte ich aus dem heraus meine Beziehungen und mein Leben?
Ausgangspunkt des therapeutischen Prozesses ist die Wahrnehmung des gegenwärtigen Erlebens und dessen, was sich im Kontakt mit sich selbst und der Umwelt zeigt. In einer vertrauensvollen, dialogischen therapeutischen Beziehung entsteht Raum, diesen Erfahrungen nachzugehen und auch Zusammenhänge mit früheren Erlebnissen und aktuellen Lebenssituationen zu verstehen.
Dabei geht es nicht allein um das Verstehen, sondern auch darum, neue Erfahrungen zu ermöglichen. Belastende Erlebnisse und wiederkehrende Muster können bearbeitet, eigene Bedürfnisse und Ressourcen besser wahrgenommen und neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Neben dem Gespräch können – je nach Anliegen – auch kreative und erlebnisorientierte Methoden zum Einsatz kommen, etwa die Arbeit mit Stühlen, Symbolen oder Imaginationen. Sie können helfen, innere Prozesse sichtbar und unmittelbar erfahrbar zu machen und dadurch neue Zugänge zum eigenen Erleben zu eröffnen.
Ego-State-Therapie
Die Arbeit mit inneren Anteilen, wie sie insbesondere in der Ego-State-Therapie entwickelt wurde, hat einen wichtigen Stellenwert in meiner therapeutischen Arbeit. Indem wir inneren Anteilen mit Respekt, Neugier und Mitgefühl begegnen, können ihre jeweiligen Funktionen und Bedürfnisse besser verstanden werden. Dies kann helfen, innere Widersprüche zu klären, einen bewussteren Umgang mit sich selbst und ein stärkeres Gefühl von Integration zu entwickeln.
Somatic Experiencing & Integrale Somatische Psychologie
Die Einbeziehung des Körpers und der körperlichen Erfahrung ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit: Somatic Experiencing kann dabei unterstützen, im Nervensystem gebundene Energie aus belastenden Erfahrungen wieder mehr ins Fließen zu bringen und mehr innere Stabilität zu ermöglichen. Die Integrale Somatische Psychologie (nach Raja Selvam) legt den Fokus auf die Verkörperung von Emotionen und stärkt diese unter anderem durch Achtsamkeit und Selbstberührung. So kann der Körper Schritt für Schritt zu einer tragenden Ressource werden.
EMDR
Bei der Arbeit mit traumatischen und anderen belastenden Erfahrungen nutze ich unter anderem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), ein wissenschaftlich gut untersuchtes psychotherapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender Erinnerungen. Dabei werden belastende Erinnerungen unter Einbeziehung von Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken fokussiert und mit bilateraler Stimulation, etwa durch Augenbewegungen oder Tapping, begleitet. Ziel ist es, die mit dem Erlebten verbundenen belastenden Reaktionen aufzulösen oder zu reduzieren und eine neue Verarbeitung und Einordnung der Erfahrung zu ermöglichen.
Inneres-Kinder-Retten
Die Methode des Inneren-Kinder-Rettens nach Gabriele Kahn ist eine weitere Methode zur Arbeit mit traumatischen und belastenden Erfahrungen, mit der ich sehr gerne arbeite. In einem sehr behutsamen, imaginativen Prozess wird ein sicherer innerer Raum geschaffen, in dem belastete Anteile Schutz, Zuwendung und die ihnen damals fehlende Fürsorge erfahren können.
Sie haben noch Fragen dazu?
Kontaktieren Sie mich gerne.
Hermann Brunnhofer
1977 geboren und auf einem Bergbauernhof in der Oststeiermark aufgewachsen, führte mich mein Interesse am Menschen und der Gesellschaft zunächst zu einem Studium der Soziologie, der Erziehungswissenschaften und später Psychotherapie in Graz und Rouen/Frankreich.
Neben meiner Psychotherapieausbildung in Humanistischer Therapie | Integrativer Gestalttherapie habe ich mich insbesondere im Bereich der Traumatherapie vertiefend weitergebildet und erweitere mein Wissen kontinuierlich.
Ich befinde mich im letzten Abschnitt meiner Psychotherapieausbildung und arbeite seit 2020 selbstständig als Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision gemäß den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes (PThG) 2024.
Was Sie vorab wissen sollten
- Erstgespräch
- Das Erstgespräch dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen, Anliegen und Fragen zu besprechen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob eine gemeinsame Zusammenarbeit vorstellbar ist.
- Dauer & Frequenz
- Die Dauer einer Psychotherapie ist individuell unterschiedlich und reicht von wenigen Sitzungen bis hin zu längerfristigen Prozessen über mehrere Monate oder Jahre. Auch die Häufigkeit der Termine richtet sich nach der jeweiligen Situation und dem persönlichen Bedarf. Zu Beginn der Therapie sind in der Regel zumindest zweiwöchentliche Sitzungen empfehlenswert, um einen kontinuierlichen und tragfähigen Prozess zu ermöglichen.
- Kosten
- Das Honorar für das Erstgespräch sowie für weitere Einzelsitzungen (60 Minuten) beträgt 80 Euro. In Einzelfällen ist nach Rücksprache ein vergünstigter Sozialtarif möglich. Eine Rückerstattung durch die Krankenkasse ist derzeit leider noch nicht möglich.
- Absageregelung
- Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, diesen nach Möglichkeit spätestens 48 Stunden im Voraus abzusagen. So kann der Termin gegebenenfalls neu vergeben werden. Bei kurzfristigeren Absagen behalte ich mir vor, die Einheit in Rechnung zu stellen.
- Verschwiegenheit
- Psychotherapeut:innen unterliegen gemäß § 45 Abs. 1 des Psychotherapiegesetzes (PThG) 2024 einer umfassenden gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese erstreckt sich auf alle ihnen in Ausübung ihres Berufs anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse und besteht zeitlich unbegrenzt. Sie dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen Klient:in und Psychotherapeut:in.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Für ein Erstgespräch erreichen Sie mich telefonisch, via E-Mail oder über das Kontaktformular.
Telefon 0664 – 220 38 30- [email protected]
- Brockmanngasse 11, 8010 Graz